Menschen wünschen sich neue Loreley-Statue – heimische Künstlerinnen helfen Mike Weiland dabei

Veröffentlicht am 18.01.2020 in Pressemitteilung

Es ist ein Wunsch, den Mike Weiland in vielen Gesprächen mit Besucherinnen und Besuchern des neuen Kultur- und Landschaftsparks auf dem Loreley-Plateau hört: Die Menschen wollen eine neue Loreley-Statue, einen Foto-Point, einen Platz, der das Fotomotiv schlechthin der Urlauber im Mittelrheintal wird. Bürgermeisterkandidat Mike Weiland geht dieses Projekt nun an und heimische Künstlerinnen helfen ihm dabei. „Mit Kirsten Herold aus Kaub und Jutta Reiss aus Dörnberg habe ich zwei Damen vom Fach gewinnen können, die einmal erste Entwürfe für eine neue Frau mit goldenem Haar und Kamm – eine Mythengestalt, wie man sie sich vorstellt – für künftige Diskussionen kreiert haben“, erklärt Mike Weiland.

Fach- und Bürgerbeteiligung sowie heimische Künstler

Neben den politischen Gremien und der Lenkungsgruppe, die bislang die Planungen auf dem Loreley-Plateau vorangebracht und im 1. Bauabschnitt umgesetzt haben, will Mike Weiland gerade in einer so emotionalen Frage der neuen Loreley-Statue neben heimischen Künstlern auch die Menschen in der VG Loreley mitnehmen und aktiv beteiligen. Man müsse nach seiner Ansicht nicht zwingend berühmte Künstler beauftragen, eine solche Figur zu erschaffen. „Ich bin ein Kind mitten aus dem Herzen unserer wunderschönen VG Loreley. Die Menschen hier sind alle zurecht stolz auf ihre Heimat und so sollten wir uns auch hier bei der Schaffung der Figur auf die Kräfte und zahlreichen guten Ideengeberinnen und Ideengeber unserer Region, deren Herz für die Loreley und das Mittelrheintal genau am rechten Fleck schlägt, besinnen“, betont Mike Weiland mit sehr persönlichen Worten. Ein Künstler, der nach einem Ideenwettbewerb und aktiver Bürger- und Fachgruppenbeteiligung unter Beachtung der vergaberechtlichen Vorschriften den Zuschlag erhält, werde durch die Schaffung der Figur an so bedeutender Stelle von ganz alleine berühmt, so Mike Weilands, auch mit Blick auf die Kosten, nachvollziehbare Argumentation.

Finanzierung mit Weitblick

Für Mike Weiland und die beiden Künstlerinnen Kirsten Herold und Jutta Reiss macht es keinen Sinn, eine solche Figur als Inbegriff der neuen Loreley von einem möglichen Sponsor zahlen zu lassen, so wie es gerade als Idee bislang in Rede steht. Verbunden mit dem Sponsoring wäre nämlich die Tatsache, dass der ‚spendable‘ Geldgeber sich im Gegenzug die Rechte an der Figur sichern möchte. Damit wären der VG Loreley – als Betreiber des Kultur- und Landschaftsparks und der in Planung befindlichen Tourismus GmbH – die Hände gebunden. Man könnte künftig beispielsweise über den Verkauf von Miniaturfiguren oder T-Shirts mit dem Branding der neuen Statue keine Mehreinnahmen im Merchandising erzielen. Diese Mehreinnahmen gingen der VG verloren.

In der Investitionsplanung für die weitere Umgestaltung des Kultur- und Landschaftsparks sind für eine neue Loreley-Statue derzeit 100.000 Euro veranschlagt. Bei einer 90 %-Förderung durch Land oder Bund, wie es auch bis jetzt schon bei Maßnahmen auf dem Plateau der Fall ist, blieben also 10.000 Euro, die die VG Loreley tragen müsste. „Dieses Geld kann man über erfolgreiches Merchandising schnell wieder einnehmen“, so Mike Weiland. Man sollte also beim bisherigen Verfahren bleiben, ohne Sponsor, dafür aber mit Weitblick an die Sache drangehen und die Rechte an der Figur keinem Dritten abtreten.

Die beiden am Mittelrhein nicht unbekannten Künstlerinnen stärken Mike Weiland hierin den Rücken: Sie versichern, dass 100.000 Euro für eine Statue ausreichen. Laut Herolds erster Kalkulation bedarf es für eine 2,40 Meter große Statue ca. 50.000 Euro. Zu Form sowie Guss und Patina kommen noch Transportkosten und die Errichtung eines entsprechenden Sockels hinzu. Kirsten Herold hat ihre erste Idee bereits in einer Bleistiftskizze festgehalten, während Jutta Reiss in ihrer Werkstatt schon eine Tonfigur entworfen hat.

Egal, wie sich später das Entscheidungsgremium zusammensetzt, gilt für Mike Weiland ganz pragmatisch der Zeitplan: Finanzierung sicherstellen, Wettbewerb im Einklang mit dem Vergaberecht durchführen, Fach- und Bürgerbeteiligung, Entscheidung, Umsetzung im Zuge des 2. Bauabschnittes zur Umgestaltung des Kultur- und Landschaftsparks starten.

 

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