SPD Gemeindeverband Nastätten

SPD vor Ort in der Verbandsgemeinde Nastätten

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Ihr Gemeindeverbands-Vorstand

 

21.10.2020 in Pressemitteilung

Göller: Unterstützung für Vereine im Kreis fortführen - Programm wird in 2020 um 30.000 Euro ausgeweitet

 

Auf Anfrage haben sich Landrat Frank Puchtler und Carsten Göller, Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion, über das Sofort-Hilfe-Programm des Kreises für Vereine während der Corona-Pandemie ausgetauscht. Puchtler konnte berichten, dass das Programm gut frequentiert ist und dadurch die bereitgestellten 200.000 Euro fast aufgebraucht sind. „Wir haben festgestellt, dass wir hier viel helfen können, teilweise auch schon mit 200 oder 500 Euro“, so Puchtler im Gespräch. Daher will Puchtler das Programm im laufenden Haushaltsjahr in Abstimmung mit dem Kreisvorstand auch um 30.000 Euro ausweiten.

Göller und Puchtler waren sich einige, das Programm muss mit Blick auf die nächsten Monate fortgeführt werden. „Jetzt kommen eigentlich viele Weihnachtsveranstaltungen und Anfang 2021 stehen viele Fastnachtstermine auf der Kippe“, so Göller. Göller begrüßte auch den Vorschlag zur Ausweitung in 2020 und er will sich dafür einsetzen, dass auch im Kreishaushalt für 2021 Mittel für Vereinshilfen zur Abmilderung von Corona-Folgen eingestellt werden.

Das Sofort-Hilfe-Programm für Vereine während der Corona-Pandemie wurde im Rhein-Lahn-Kreis auf Vorschlag der SPD-Kreistagsfraktion um Carsten Göller auf den Weg gebracht. Zunächst wurden 200.000 Euro im Nachtragshaushalt zur Verfügung gestellt. Bisher konnte rund 150 Vereinen im Kreis geholfen werden.

14.10.2020 in Pressemitteilung von SPD Rhein-Lahn

Herzliche Einladung!

 

05.10.2020 in Veranstaltungen

60-Minuten-SPD in Nastätten: Warnender Fachvortrag des Revierförsters Martin Janner

 

„Die Lage ist ernst“ - so lautet die Botschaft von Revierförster Martin Janner, der im Bereich der Verbandsgemeinde Nastätten tätig ist, an die Teilnehmer der 60-Minuten SPD-Veranstaltung des Kreisverbands Rhein-Lahn in Nastätten. Auch Landtagsabgeordneter Jörg Denninghoff und Pauline Sauerwein, Vorsitzende des SPD-Gemeindeverbands Nastätten, waren der Einladung gefolgt, um Eindrücke für ihre politische Arbeit zu gewinnen.

„Der Wald ist in vielerlei Hinsicht von großer Bedeutung für die Menschen im Rhein-Lahn-Kreis. Neben umweltpolitischen Faktoren hängen am Wald auch viele Arbeitsplätze, die es zu sichern gilt. Die sehr heißen Sommer der letzten Jahre geben uns daher Anlass, uns diesem Thema verstärkt zu widmen“, so SPD-Kreisvorsitzender Mike Weiland.

In einem lebendigen Fachvortrag berichtete Martin Janner vom klimatischen Strukturwandel und den damit verbundenen Herausforderungen unserer Wälder. Temperaturrekorde häufen sich und die Trockenheit der letzten Jahre war sehr hoch. Laut Janner gab es in den letzten zwei Jahrzehnten rund 20% weniger Niederschlag. Die Folgen sind immens: Jungbäume verdursten, das Laub der Bäume fällt teilweise schon im September und der schädliche Borkenkäfer breitet sich rasant aus. Für Fichten sieht der Revierförster schon keine Zukunft mehr in deutschen Wäldern. Diese werden bei der Wiederaufforstung nicht mehr berücksichtigt. Auch den Buchenbeständen droht ein ähnliches Schicksal. Zudem warnt Martin Janner nicht nur vor den ökologischen Folgen des Waldsterbens. Durch die schnell steigende Anzahl an toten Bäumen ist es für die Forstbetriebe schwieriger geworden, diese rechtzeitig zu fällen, bevor Waldbesucher in Lebensgefahr geraten. Auch wirtschaftlich sind die Konsequenzen groß: Die fundamentale Veränderung des Waldes führt zu immensen Problemen für Forstbetriebe. Mehraufwendungen, Kosten für Wiederaufforstung und der Preisverfall für Holz führen zu Liquiditätsengpässen und Vermögensverlusten bei den Waldbesitzern. Den Gesamtschaden schätzt das Umweltministerium auf einen hohen zweistelligen Millionenbetrag, der stetig anwächst.

Um diesen Problemen langfristig entgegen zu wirken, bemühen sich die Forstbetriebe um einen neuen Waldbau auf Freiflächen bis zum Jahre 2100. Hierbei orientiert man sich laut Martin Janner an Baumarten, die sich trotz Strukturwandel bewährt haben und auch in Zukunft überlebensfähig sind. Als Beispiele nennt er den Speierling oder die Elsbeere. Aber auch mediterrane Baumarten müssen in unsere Wälder einziehen, um diese für die nächsten Jahrhunderte beständig zu machen. Laut Klimaforschern wird das deutsche Klima im Jahr 2100 nämlich in etwa dem heutigen Klima Barcelonas entsprechen. „Diese Entwicklung steht im Fokus unserer Wiederaufforstung“, so Martin Janner.

SPD-Kreisvorsitzender Mike Weiland berichtete außerdem von den Förderprogrammen von Bund und Ländern. So stellen der Bund und das Land Rheinland-Pfalz gemeinsam 24 Millionen Euro für die Schadenbeseitigung im Wald zur Verfügung. Zudem gibt es ein bundesweites 700 Millionen Euro - Konjunkturpaket zur Verbesserung des Waldes. Darüber hinaus ist möglicherweise eine Wald-Klima-Prämie aktuell in der Planung.

Im Anschluss an den Fachvortrag startete eine Fragerunde mit dem Publikum. Dieses zeigte sich interessiert im Austausch mit Martin Janner, der sich bemühte, keine Frage unbeantwortet zu lassen. Sein Appell an die Teilnehmenden lautete, den Klimawandel und dessen Folgen noch stärker in den Fokus zu nehmen und die breite Öffentlichkeit darauf aufmerksam zu machen. Ein positiver Wandel des Klimas sei die beste Art den Wald zu schützen.

Abschließend bedankte sich Mike Weiland für die zahlreiche Teilnahme und den spannenden Vortrag von Martin Janner.

04.10.2020 in Pressemitteilung von SPD Rhein-Lahn

60-Minuten-SPD in Nastätten über die Lage unseres Waldes:

 

Warnender Fachvortrag des Revierförsters Martin Janner

„Die Lage ist ernst“ - so lautet die Botschaft von Revierförster Martin Janner, der im Bereich der Verbandsgemeinde Nastätten tätig ist, an die Teilnehmer der 60-Minuten SPD-Veranstaltung des Kreisverbands Rhein-Lahn in Nastätten. Auch Landtagsabgeordneter Jörg Denninghoff und Pauline Sauerwein, Vorsitzende des SPD-Gemeindeverbands Nastätten, waren der Einladung gefolgt, um Eindrücke für ihre politische Arbeit zu gewinnen. „Der Wald ist in vielerlei Hinsicht von großer Bedeutung für die Menschen im Rhein-Lahn-Kreis. Neben umweltpolitischen Faktoren hängen am Wald auch viele Arbeitsplätze, die es zu sichern gilt. Die sehr heißen Sommer der letzten Jahre geben uns daher Anlass, uns diesem Thema verstärkt zu widmen“, so SPD-Kreisvorsitzender Mike Weiland.

In einem lebendigen Fachvortrag berichtete Martin Janner vom klimatischen Strukturwandel und den damit verbundenen Herausforderungen unserer Wälder. Temperaturrekorde häufen sich und die Trockenheit der letzten Jahre war sehr hoch. Laut Janner gab es in den letzten zwei Jahrzehnten rund 20% weniger Niederschlag. Die Folgen sind immens: Jungbäume verdursten, das Laub der Bäume fällt teilweise schon im September und der schädliche Borkenkäfer breitet sich rasant aus. Für Fichten sieht der Revierförster schon keine Zukunft mehr in deutschen Wäldern. Diese werden bei der Wiederaufforstung nicht mehr berücksichtigt. Auch den Buchenbeständen droht ein ähnliches Schicksal. Zudem warnt Martin Janner nicht nur vor den ökologischen Folgen des Waldsterbens. Durch die schnell steigende Anzahl an toten Bäumen ist es für die Forstbetriebe schwieriger geworden, diese rechtzeitig zu fällen, bevor Waldbesucher in Lebensgefahr geraten. Auch wirtschaftlich sind die Konsequenzen groß: Die fundamentale Veränderung des Waldes führt zu immensen Problemen für Forstbetriebe. Mehraufwendungen, Kosten für Wiederaufforstung und der Preisverfall für Holz führen zu Liquiditätsengpässen und Vermögensverlusten bei den Waldbesitzern. Den Gesamtschaden schätzt das Umweltministerium auf einen hohen zweistelligen Millionenbetrag, der stetig anwächst.

04.10.2020 in Pressemitteilung von SPD Rhein-Lahn

Jusos Rhein-Lahn gehen mit neuem Vorstand gestärkt in die Zukunft

 

Satzungsgemäß sind Vorstände nach einem bestimmten Zeitraum neu zu wählen. Auch bei den Jusos der SPD Rhein-Lahn war es jetzt wieder soweit. Neben den Vorstandswahlen standen aber auch inhaltliche Punkte auf der Tagesordnung, wie der Neuausrichtung der Jugendorganisation, Mitgliederwerbung und die Durchführung zukünftiger Veranstaltungen.

Als mögliche Projekte wurden Gesprächsrunden mit politischen AmtsträgerInnen oder ein engerer Austausch mit den Jusos aus Koblenz oder dem Rhein-Hunsrück-Kreis diskutiert.

Im Anschluss stand die Neuwahl des Vorstandes auf dem Plan. Einstimmig wurde der 18-jährige Marc Schieche aus Oberwallmenach zum Vorsitzenden gewählt. Seine Stellvertreter sind Elias Metz (Bornich), Matthias Zimmermann (Lahnstein) und die scheidende Vorsitzende Rebecca Dewald (Holzhausen). Als Beisitzer wurden darüber hinaus Luca Schramm (Herold), Pauline Sauerwein (Bad Ems/Nastätten), Leon Weimer (Altendiez), Leon Ohl (Mudershausen) und Theres Heilscher (Kamp-Bornhofen) gewählt.

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